Amuckdala, Was würde ich tun wenn ich keine Angst habe?
— vom 9. März 2015

Gemäß diesem Motto wollen wir mit euch einen Tag im AZ Conni verbringen

Da allein sein echt Scheiße ist und Angst machen kann und zusammen sowieso alles mehr Spaß macht, findet am 14.03.2015 im AZ Conni ein Aktionstag statt, der ohne die solidarische Mithilfe der beteiligten Crews und Kollektiven nicht möglich gewesen wäre.

Anlass für die Soliparty sind leider die unschönen Ereignisse zu Weihnachten, wo Unbekannte ins WUMS.eV eingebrochen sind und Vereinssoligelder geklaut haben. (Mehr Infos hier: www.addn.me/freiraeume/einbruch-in-loebtauer-wohnprojekt/)

Die Running Order sieht wie folgt aus:

11:00 Uhr Demo1x1

!4:00 Workshop mit Out of Action

18:00 Demotraining

20:00 Küfa mit Black Wok

22:00 WUMS SoliParty

Bei der Party haben wir keine Kosten und Mühen gespart um wirklich allen einen schönen Abend zu bescheren, das bedeutet im Klartext für menschenverachtendes Handeln in jeglicher Art gibt es hier keinen Platz. Wir wohlen ein Tag im AZ Conni gestalten an dem sich alle wohlfühlen.

Folgende Acts werden uns musikalisch durch den Abend begleiten:

Junghansz live (Kukulida e.V., Dresden)

Karo (Reich&Schön, In Höchsten Höhen, Lushlife, Leipzig)

Nono. (Floppy, Dresden)

Platz der Freiheit (Floppy, Dresden)

Helgomat&Friederlich (Dorfkind, Rostock/Dresden)

Omit (Teheran/Dresden)

Auf dem zweiten Floor erwartet euch ein Tagträumerfloor, wo ihr mehr als gespannt sein dürft.

Zu guter letzt noch einmal einen riesigen Dank an alle beteiligten Gruppen und Menschen die sich solidarisch mit dem WUMS e.V. gezeigt haben und diesen Abend erst möglich gemacht haben: Camillo, AZ Conni-Crew, M18, Kritische Psychologie Dresden, Black Wok, Out of Action, Floppy, Reich&Schön und die Tagträumer.

Over and Out

Das WUMS

Refugees Welcome – Vernetzungsabend mit Asylinitiativen
— vom 22. Februar 2015

(english version below)

Zum 26.Februar lädt das OAT zu einem Kennenlern-Abend mit Asylinitiativen ein. Neben einer kurzen Vorstellungsrunde wird es die Möglichkeit geben mit den Gruppen in Kontakt zu kommen und zu erfahren wie man sich einbringen kann.

Bisher haben schon zugesagt:

Ankündigung:

Wir laden alle Menschen ein, die Interesse haben sich über Initiativen mit dem Schwerpunkt Asyl zu informieren. An diesem Abend werden die Gruppen kurz skizzieren, was sie machen und wie sich Interessierte einbringen können. Anschließend stehen die Vorstellenden für Gespräche zur Verfügung.
Es geht uns nicht darum professionelle Sozialarbeit zu ersetzen oder mit ehrenamtlichen Engagement das Image der Stadt aufzupolieren. Hier hat die Stadt eine klare Verantwortlichkeit, die sie wahrnehmen muss. Trotzdem finden wir es wichtig direkt mit Menschen in Kontakt zu treten und wollen uns gegenseitig bilden, vernetzen und von einander lernen.
Am 26.02. laden wir euch zu diesem Austausch ab 19:30 Uhr ins AZ Conni ein.

Kommt vorbei und bringt euch ein!

 

Networking Evening with Initiatives for Asylum
We would like to invite all interested people who want to know more about
initiatives whose focus is on asylum. The meeting will serve as a platform for
different groups to present themselves and to show how people can get involved.
Afterwards, the groups will be available for further discussions.
However, the aim here is not to replace professional social work or to polish
the image of the city with the help of voluntary work. In this regard, the
responsibility still rests with the city which has to perform its duties.
Despite this, we believe that it is important to get in touch with people. We
want to exchange, create networks and learn from each other.

Therefore, we cordially invite you on Thursday 26th February 7.30 pm to AZ Conni.

Come by and get involved!

Rights and Safety for Refugees! In Memory of Khaled
— vom 16. Januar 2015

remembering-khaled.org/de/call/

14.01. Gomondai-Platz: Mahnwache.
— vom 14. Januar 2015

Khaled Idris Bahray ist tot.
Der aus Eritrea Geflüchtete wurde am Dienstag morgen blutüberströmt vor seiner Haustür in Dresden gefunden. Freund_innen und Mitbewohner_innen von Khaled Idris gehen von einem gewaltsamen Tod aus.
Wir sind in Gedanken bei den engen Bekannten und Freund_innen von Khaled Idris Bahray und trauern mit ihnen. Wir können nur ahnen, was die Mitbewohner_innen von Khaled, was viele andere Geflüchtete in Dresden angesichts dieser Nachricht im Moment durchmachen müssen.
Angesichts dessen möchten wir euch zu einer Mahnwache am Jorge-Gomondai-Platz aufrufen. Wir werden dort ab 14:00 Uhr versuchen, unseren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, auch wenn sie nicht in Worte zu fassen sind. Wir tun dies nicht vereinzelt, sondern zusammen. Nicht im Privaten, sondern auf der Straße, weil dies in einer Stadt mit offen rassistischer Grundstimmung geschehen ist.
Wir wollen gemeinsam nach Wegen aus der Ohnmacht suchen, die in solchen Momenten um sich greift und uns zu lähmen droht. Kommt zahlreich!

Über die zunächst widersprüchlichen Angaben der Polizei: https://mopo24.de/nachrichten/toter-asylbewerber-ein-verbrechen-frage-3807

Spontane Kundgebung vor der Centrum-Gallerie anlässlich der rassistischen Übergriffe nach der letzten Pegida-Demo
— vom 5. Januar 2015

"Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die am am 22. Dezember Opfer rechter Gewalt geworden sind!  Dass die Dresdner Polizei nicht mal bereit ist, eine entsprechende Anzeige aufzunehmen ist ein Armutszeugnis und ein weiterer trauriger Beleg für die hiesigen Verhältnisse. Außerdem wird mal wieder deutlich, wie viel von der angeblichen Friedlichkeit der "Pegida"-Bewegung zu halten ist. Weiterlesen..

Statement zum Toilettenumbau
— vom 18. Dezember 2014

In den nächsten Tagen wird die Sanierung der Toiletten im AZ Conni abgeschlossen sein. Diejenigen, die in den letzten Wochen das Haus besucht haben haben schon bemerkt, dass wir uns bewusst gegen die vorher vorhandene Trennung in Frauen- und Männerklo entschieden haben. Anstelle der insgesamt 3 Sitzklos und einer Pissrinne finden sich dort nun 6 Sitztoiletten, eine davon barrierefrei in einem extra Raum.

Ist der Sinn und Zweck einer barrierenfreien Toilette wahrscheinlich offensichtlich (ein barrierefreier Zugang zum Haus wird im Rahmen der kommenden Sanierung entstehen), so würden wir gerne ein paar Worte dazu verlieren, wieso wir uns allgemein für Unisex und im speziellen für diese Variante des Toilettenumbaus entschieden haben.

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Rabatte bei König Kurt
— vom 3. Dezember 2014

10% bis 30% auf ausgewählte Bücher bis Jahresende

Kuk Plenum am 1.12 entfällt
— vom 24. November 2014

Am 1. Dezember wird das Kuk Plenum entfallen um Menschen die Gelegenheit zu geben an dieser Demonstration teilzunehmen:

uradresden.noblogs.org/post/2014/11/21/ueberregionale-antirassistische-demonstration-01-12-2014-in-dresden/

Rassismus hat viele Formen. Manche sind klar zu erkennen, andere sind versteckt und kommen maskiert daher. Seit über einem Monat veranstaltet die rassistische Grup- pierung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) jeden Montag eine Demonstration durch die Innenstadt, um gegen die angebliche „Islamisierung“ Deutschlands und „Glaubenskriege auf deutschem Boden“ zu demonstrieren. Unter dem Deckmantel einer friedlichen Bürgerbewegung demonstriert diese Koalition aus Nazis, Rassist*innen, Fußballanhängern und konservativen Bürger*innen mit erheblichen Zulauf durch die Dresdner Innenstadt. Zuletzt schlossen sich 3500 Rassist*innen diesem Aufzug an. PEGIDA versucht an die aktuellen Debatten um den IS anzudocken, um ihre rassistischen Ressentiments zu verbreiten und gegen Migrant*innen und Muslime*a mobil zu machen. Im bekannten Nazijargon wird vom „Erwachen des Volkes“ gesprochen und die Angst vor geflüchteten Menschen geschürt, indem herbei halluzinierte Horrorszenarien wie “Glaubenskriege auf deutschem Boden” verbreitet werden. PEGIDA versucht dabei an die Montagsdemonstration von 1989 anzuknüpfen, wodurch eine Einheit à la „Wir sind das Volk“ herbei beschworen wird. Doch ein “Wir” konstruiert auch immer ein “Die Anderen”!

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Demonstration gegen „PEGIDA“-Veranstaltung
— vom 1. November 2014

Wir teilen hiermit einen Aufruf der URA Dresden:

Eine weitere, natürlich völlig falsch verstandene Version, des im Original schon schlechtem „Wir sind das Volk“, versucht in Dresden Fuß zu fassen. Im Unterschied zum verqueren und im Vergleich fast schon putzig-harmlos anmutenden Verschwörungsstadl der Marke Lothar Lange, kommt diese „Montagsdemo“ mit unverhohlenem Rassismus und der Angst vor der drohenden „Islamisierung“ Deutschlands daher.
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Wieder online
— vom 8. Oktober 2014

endlich.. :)